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Vor 200 Jahren starb Jane Austen – ich schreibe ihr einen kleinen Brief… 

You have – not – delighted us long enough, Jane Austen!

„Stolz und Vorurteil“, „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ und das Thema Liebe

Stolz und Vorurteil ist einer meiner Lieblingsromane von  Ihnen – das spricht nicht gerade für einen extravaganten Lesegeschmack meinerseits, werden Sie jetzt treffend urteilen, denn es ist generell der beliebteste Roman von Ihnen. Aber ich mag die sich scheinbar selbst im Weg stehende Hauptfigur Elizabeth, die unkonventionell, frisch und gleichzeitig nachdenklich und selbstbewusst über die Liebe und die Gesellschaft reflektiert. In meinem Roman Wenn nicht jetzt, wann dann? wollte ich Ihnen, der großen Dame des englischen Gesellschafts- und Liebesromans, meine Ehre erweisen.

Als erstes dreht es sich auch bei mir um das Thema: Hochzeit! Hochzeit, ein Dauerbrenner, werden Sie sagen. Ja, stimmt! Sie haben eben schon vor über 200 Jahren über das geschrieben, was Leserinnen heute noch immer interessiert, und auch uns Schriftstellerinnen noch immer beschäftigt, auch wenn sich so vieles, verändert hat: Ihre Figuren sprechen noch immer mit uns. Sie zweifeln, sie hadern mit ihren Umständen, sie versuchen neue Wege für sich zu finden. So versuche auch ich, die Liebes- und Lebensgeschichten dreier Frauen – nein, es sind keine Schwestern, wie bei Ihnen, liebe Ms. Austen, es sind drei Frauen, deren Wege sich zufällig kreuzen, miteinander zu verweben. Meine Hauptfigur heißt ebenfalls Elizabeth – der Grund ist ein klein wenig tragisch, aber warum, das verrate ich jetzt nicht an dieser Stelle!

Meine Elizabeth ist eine moderne Version Ihrer Elizabeth: Sie hat Stolz! Sie hat Vorurteil! Sie ist auf ihre Art einsam, sie lässt sich nicht bestechen oder von Äußerlichkeiten einwickeln, und steht ihrem Glück dadurch – beinahe – im Weg…. Und wie sie und die anderen beiden Frauen nun ihre Wege finden? Das kann man nachlesen: In Wenn nicht jetzt, wann dann?

2 Comments

  •    Reply

    Auf der Suche nach einem neuen Buch ging ich gestern in die Buchhandlung meines Vertrauens. Mir wurden verschiedene Bücher vorgeschlagen, obwohl der Rat immer gut ist, hat mich keines so richtig überzeugt, also ging ich nochmal selbst auf die Suche in den Regalen bis ich dann „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ in den Händen hielt. An der Kasse hieß es, oh die Autorin wohnt sogar ums Eck. Ach ja, das ist ja interessant – was verschlägt eine Autorin aus Wiesbaden (wie es im Klappentext noch steht) nach Oberhessen, habe ich mich gefragt. Also mal ein bisschen recherchiert im Internet und jetzt sehe ich, dass die Autorin für das Buch von einem meiner liebsten Filme inspiriert wurde.
    Jetzt freue ich mich noch mehr auf das Buch und kann es kaum abwarten mit dem Lesen zu beginnen.

    •    Reply

      Liebe Verena, hat Ihnen das Buch denn gefallen? Das hoffe ich!
      Und aus Wiesbaden hat es mich übrigens hierher verschlagen, weil ich gerne mal das Landleben ausprobieren wollte, und ein etwas ruhigeres Umfeld dem Schreiben gut tut. Liebe Grüße, etwas verspätet, aber dennoch sehr erfreut über die Nachricht!

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