Filme


und-dann-steht-einer-auf-und-oeffnet-das-fenster-166908269

UND DANN STEHT EINER AUF UND ÖFFNET DAS FENSTER

Drehbuch: Astrid Ruppert, Susann Pásztor (Literarische Vorlage)
Regie: Till Endemann
Darsteller: Iris Berben, Godehard Giese, Anne Düe
Produktion: Bavaria Fiction GmbH, 2022

Karla (Iris Berben), eine eigensinnige, wortkarge und spröde Fotografin, hat nur noch wenige Monate zu leben und keine Lust auf Sentimentalitäten. Fred (Godehard Giese), alleinerziehender Vater, Verkehrsplaner und neuerdings auch Sterbegleiter, ist bemüht immer alles richtig zu machen: Bei seinem 13-jährigen Sohn Phil (Claude Heinrich), bei Ampelschaltungen und vor allem bei der Begleitung von Karla. Seine gutgemeinten Bemühungen drohen grandios zu scheitern. Karla hat nicht vor, sich gemäß Freds schönem Plan mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen und lässt ihn abblitzen. Doch ausgerechnet der schüchterne Phil findet den Zugang zu Karla, der seinem Vater verwehrt bleibt und eine spannende Reise beginnt. Während Vater und Sohn glauben, dass sie Karlas Sterben begleiten, passiert das Gegenteil. Denn von Karla lernen die beiden das Allerwichtigste, nämlich, wie man lebt. Eine zarte, humorvolle, zu Herzen gehende Geschichte über drei Außenseiter, über persönliches Wachstum und über das Leben.

swimming-pool-3230692_1280

AUF DEM GRUND

FilmMittwoch im Ersten

Drehbuch: Astrid Ruppert, Susanne Schneider
Regie:
Thorsten M. Schmidt
Darsteller: Claudia Michelsen, Karin Hanczewski, Eleonore Weisgerber, Michael Wittenborn, u.v.m.
Produktion: Hager Moss Film für Das Erste, 2022

Anne (Claudia Michelsen) ist Schwimmtrainerin und Talentscout. Voller Elan trainiert sie ihre Nichte Julie (Anna-Lena Schwing) für die Landesmeisterschaft. Mit ihrer Schwester Miriam (Karin Hanczewski) gerät sie deshalb häufig aneinander. Miriam glaubt, dass ihre Tochter von Anne überfordert wird, weil diese ihre Schwimmkarriere vor vielen Jahren unter ungeklärten Umständen abgebrochen hat.
Auf dem 65. Geburtstag ihrer Mutter Inge (Eleonore Weisgerber) kommt es erneut zum Streit. Offenbar gibt es ein lange gehütetes Familiengeheimnis, dass jetzt an die Oberfläche zu kommen droht. Annes Vater versucht, die Wogen zu glätten, doch Anne verlässt das Fest. Kurze Zeit später wird sie von einer Panikattacke heimgesucht: Sie meint, auf dem Grund des Schwimmbades einen Schatten zu erkennen. Genauso erging es ihr auch vor vielen Jahren, als sie während des entscheidenden Schwimmwettkampfes plötzlich die Orientierung verlor. Anne will wissen, was hinter ihren Ängsten steckt …

ZWEIBETTZIMMER

ZDF Fernsehfilm der Woche nach dem Roman „Ziemlich beste Freundinnen“ von Astrid Ruppert

Drehbuch: Astrid Ruppert
Regie:
 Isabel Kleefeld
Darsteller: Anja Kling, Carol Schuler, Stephan Kampwirth, Caroline Peters u.v.m.
Produktion: Wiedemann & Berg für ZDF, 2017

Konstanze (Anja Kling)  ist perfekt: Anfang 40, attraktiv, Mutter zweier Kinder, erfolgreiche Herzchirurgin, eigenes Haus und seit neuestem mit Ex-Ehemann (Stephan Kampwirth). Den OP-Plan, ihren Alltag und ihr Bindegewebe hat sie fest im Griff. Jacqueline, (Carol Schuler), Ende 30, alleinerziehend, drei Kinder von drei Vätern, große Klappe, mit grell lackierten Fingernägeln, hält sich mehr schlecht als recht mit vier Minijobs über Wasser und hat schon wieder den falschen Mann am Hals. Normalerweise wären diese beiden grundverschiedenen Frauen niemals in Kontakt gekommen. Doch zusammen im „Zweibettzimmer“, verbannt in die Reha-Klinik eines verschlafenen kleinen Kurorts, haben sie sich mehr zu geben, als man vermuten könnte.
45565920z

WAS IM LEBEN ZÄHLT

ZDF Fernsehfilm der Woche

Drehbuch: Astrid Ruppert
Regie:
 Vivian Naefe
Darsteller: Petra Schmidt-Schaller, Wotan Wilke Möhring, Lara Sophie Rottmann, Max von Thun, August Zirner, Nina Gummich, Thomas Loibl, Fred Stillkrauth, u.v.m.
Produktion: Hager Moss für ZDF 2016

Die noch nicht geschiedene Miriam (Petra Schmidt-Schaller)  hat eine Beziehung mit dem jungen evangelischen Pfarrer Gregor (Wotan Wilke Möhring).  Doch Miriam will sich nicht vorschnell festlegen. Vor allem, weil ihre Tochter Julchen (Lara Sophia Rottmann) doch sehr an ihrem Vater Jan (Max von Thun) hängt. Und hat Jan sich nicht sogar ziemlich zum Vorteil verändert in letzter Zeit? Gregor hat seinerseits mit zunehmendem Druck aus der Gemeinde zu kämpfen: Dass er mit einer verheirateten Frau zusammen ist, bringt ihn immer mehr in Verruf. Hin und hergerissen zwischen privaten und beruflichen Belangen, setzt er Miriam so zu, dass sie sich komplett von ihm zurückzieht. Er macht alles falsch, bis er sich darauf besinnt, dass er Prioritäten setzen muss. In dem ZDF Film „Obendrüber, da schneit es“ hat man die Charaktere bereits kennengelernt. Nun ist es Sommer, ein halbes Jahr ist seitdem vergangen, und es wird weitererzählt, dass sich durch das Öffnen der Türen allein nicht alle Probleme einfach lösen. Vielmehr muss man immer neu darum ringen und sich und seine Bedürfnisse hinterfragen, wenn Beziehung und Gemeinschaft gelingen soll. Aber es lohnt sich.

 

Plakat_Apropos Glück_24082018

APROPOS GLÜCK

Gewinner des Hamburger Produzentenpreis 2016 

Drehbuch: Astrid Ruppert
Regie: Ulrike Grote
Darsteller: Janna Striebeck, Martin Lindow, Katharina Müller-Elmau, Peter Jordan, Karoline Eichhorn, Joachim Raaf,  Nicole Heesters u.v.m.
Produktion: Relevantfilm für ZDF, 2016

Auf der Geburtstagsparty von Frohnatur Maja (Janna Striebeck) geht die Stimmung baden: Jan (Joachim Raaf) offenbart Jule (Karoline Eichhorn), dass er Hamburg für eine Dorfpfarrerstelle verlassen will; Hans (Peter Jordan) motzt, dass Angela (Katharina Müller-Elmau) inzwischen mit ihrer Agentur verheiratet ist. Der Abend ist endgültig gelaufen, als Maja hört, dass sich ihr Florian (Martin Lindow) schon lange mit einer anderen vergnügt…

Zum Thema „Wenn der Alltagstrott zum Lebensglückskiller wird“ gibt es schon etliche Filme. Dass diese 90 Minuten so kurzweilig und echt rüberkommen, liegt an den pointierten Dialogen von Astrid Ruppert („Frauenherzen“), der leichthändigen, zum Teil improvisiert wirkenden Regie von Ulrike Grote („Die Kirche im Dorf“) und den gut aufgelegten Schauspielern. Janna Striebeck bei ihren tornadoartigen Gefühlsschwankungen zuzuschauen ist ein großer Spaß.

Apropos Glück (Trailer) from Jan Ruschke | Filmeditor

81KR1SndK-L._SY500_

SIBEL UND MAX

Drehbuch: Astrid Ruppert (Folge 1, 2, 19, 24)
Regie:
 Felix Herzogenrath, Holger Schmidt, Ulrike Hamacher
Darsteller: Idil Üner, Marc Oliver Schulze, Katharina Unger, Salah Massoud, Sandra Borgmann, Nina Petri, Gerhard Garbers u.v.m.
Produktion: NdF für ZDF 2015

In „Sibel & Max“ werden Geschichten vom ganz normalen Wahnsinn Alleinerziehender und dem turbulenten Alltag in einer Notarzt-Kiez-Praxis mitten in Hamburg St. Georg erzählt: Dr. Sibel Aydin (Idil Üner) und Dr. Max Walther (Marc Oliver Schulze) raufen sich sowohl privat als auch beruflich zusammen, nachdem klar ist, dass seine sechzehnjährige Tochter vom siebzehnjährigen Sohn Yunus (Salah Massoud) der Kollegin schwanger ist.

WhatsApp Image 2022-05-10 at 08.08.48

UTTA DANELLA – DIE HIMMELSSTÜRMER

Drehbuch: Astrid Ruppert
Regie:
 Thomas Kronthaler
Darsteller: Jule Ronstedt, Friedrich von Thun, Günther Maria Halmer, Alexander Beyer, Suzanne von Borsody u.v.m.
Produktion: Bavaria für ARD Degeto 2014

Caro (Jule Ronstedt) betreibt einen Kiosk im bayerischen Traunstein. Das Geschäft könnte glänzend laufen, hätte sie nicht dieses Problem mit Zahlen: Sie kann einfach nicht rechnen, weder im Kopf noch auf dem Papier. Um ihre Schwäche vor den Kunden zu verbergen, gibt sie Wechselgeld nach Gefühl heraus. Mit diesen kleinen Tricks hat die alleinerziehende Mutter der 13-jährigen Mia (Julia Niegel) sich geschickt durchs Leben gemogelt. Nur ihrem Vater Wolfgang (Friedrich von Thun), der stets an ihr herumnörgelt, kann sie es nie recht machen. So verschweigt sie ihm auch, wie schlecht es finanziell um den Kiosk bestellt ist, und besucht heimlich einen Rechenkurs, mit dem der geniale, aber etwas weltfremde Astrophysiker Florian (Alexander Beyer) sich ein Zubrot verdient. Die Welt der Zahlen kann auch er ihr nicht begreiflich machen, doch dank ihrer gemeinsamen Leidenschaft für die Sterne finden beide heraus, dass ihre Schwächen und Stärken sich ergänzen wie die linke und die rechte Seite einer Gleichung.

oktobernovember 053

Einmal Bauernhof und zurück

Drehbuch: Astrid Ruppert
Regie: Olaf Kreinsen
Darsteller: Alwara Höfels, Sophie Schütt, Thure Riefenstein, Janek Rieke u.v.m.
Produktion: Rheinfilm für ARD Degeto 2014

Die Arbeit ist hart, aber erfüllend: Seit dem Tod ihrer Eltern versucht die Milchbäuerin Klara (Alwara Höfels), den familiären Hof in der Eifeler Provinz im Alleingang über Wasser zu halten. Aber die Milchpreise sind im Keller, die Geschäfte laufen schlecht, und einen neuen Kredit bekommt Klara nicht. Der idealistischen jungen Frau bleibt keine Wahl: Sie wird den geliebten Hof verkaufen müssen. In dieser Situation nimmt sie nach langer Zeit Kontakt zu ihrer Schwester Mika (Sophie Schütt) auf, die als erfolgreiche Galeristin im mondänen Düsseldorf lebt. Die beiden Frauen könnten ungleicher kaum sein. Allerdings in einem Punkt sind sie sich völlig einig: Nämlich dass die jeweils andere keine Ahnung davon hat, was das „echte“ Leben wirklich ausmacht.

WB_TELEVISION_Frauenherzen_DINA1-Plakat_FNL-Druck

Frauenherzen

Drehbuch: Astrid Ruppert
Regie:
 Sophie Allet-Coche
Darsteller: Nadeshda Brennicke, Valerie Niehaus, Anna Fischer, Julia Hartmann, Marie Schöneburg, Jenny Elvers, Tobias Oertel, Max von Thun

Wiedemann & Berg für SAT1, 2014

Fünf Frauen in Berlin, die fünf völlig unterschiedliche Lebensentwürfe verfolgen: Modelagentin Fe (Nadeshda Brennicke) kümmert sich lieber um ihre Schützlinge als um Ehemann Mark. Die alleinerziehende Charlie (Anna Fischer) hat ganz andere Probleme: Die ewige Praktikantin braucht dringend einen festen Job! Frisörin Marie wünscht sich hingegen endlich einen Mann, der es ehrlich mit ihr meint, während Frieda (Julia Hartmann) vor lauter Bindungsangst keine Gefühle zulässt. Und Familienglucke Karo (Valerie Niehaus) fürchtet, dass ihr Mann fremdgeht …

 

cover2

Wenn´s am schönsten ist

Autor: Astrid Ruppert
Regie:
 Johannes Fabrick
Darsteller: Heino Ferch, Julia Koschitz, Max Hegemann, Birge Schade, Friedrich von Thun u.v.m.
Produktion: a.pictures für ZDF 2013

Peter (Heino Ferch) steht mitten im Leben, er hat viel erreicht. Und dennoch: da ist eine Lücke, um die sein Leben in immer gleichen Bahnen kreist. Die ihn immer wieder schmerzlich daran erinnert, dass er trotz aller Absetzversuche immer noch im Dunstkreis des Vaters Georg (Friedrich von Thun) verharrt und selbst seine eigene Verantwortung als Vater nie wirklich angenommen hat.
Diese gefühlte Leere kann ihm auch seine Lebensgefährtin Hanna (Julia Koschitz) nicht füllen. Mittlerweile ist sein Sohn Lukas (Max Hegewald) ein junger Mann, hat viel Talent vom Vater geerbt. Aber so gut wie nichts von ihm gehabt.
Jetzt stehen sich beide bei einer Familienfeier gegenüber. Diesmal ist klar: an dieser entscheidenden Weggabelung wird Peter seinem Sohn nicht mehr ausweichen können, nicht dessen Fragen und Vorwürfen und vor allem nicht sich selbst. Es ist Zeit für eine schwierige Annäherung – Zeit, erwachsen zu werden.

„Da weiß man mal wieder, wofür man Gebühren zahlt. (…) Es sind die besten ersten drei Minuten, die es in diesem Jahr in einem deutschen Fernsehfilm zu sehen gab und mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt.“
Die Welt
 
39583926z

Obendrüber, da schneit es

ZDF Fernsehfilm der Woche nach dem gleichnamigen Roman „Obendrüber, da schneit es“ von Astrid Ruppert

Drehbuch: Astrid Ruppert
Regie:
 Vivian Naefe
Darsteller: Diana Amft, Wotan Wilke Möhring, Lara Sophie Rottmann, Gisela Schneeberger, August Zirner, Bibiana Zeller, Thomas Loibl, u.v.m.
Produktion: Hager Moss für ZDF 2012

Alle Jahre wieder: Weihnachten kommt so viel schneller als man denkt! Fröhlich und selig sind vielleicht die anderen, aber in den einzelnen Wohnungen eines Mietshauses geht schief, was nur schiefgehen kann. Dabei soll doch gerade an Weihnachten alles perfekt sein! Doch ein kleines Weihnachtswunder namens Zufall sorgt für glückliche Überraschungen… Eine berührende, warmherzige Weihnachtsgeschichte über das Glück der Freundschaft.

„Das, was sämtliche Verantwortliche von «Obendrüber da schneit es» mit dieser beeindruckenden Produktion abgeliefert haben, ist schlicht einer der schönsten Weihnachtsfilme der letzten Jahre. Alles, woran herzlose Produktionen kränkeln, die das ewig gleiche Schema immer wieder aufs Neue erzählen wollen, sucht man hier vergebens. Es offenbart sich eine Weihnachtsgeschichte, die auf ehrliche Art und Weise Gefühle anspricht, die Melancholie als ein Hoffnung freisetzendes Stilmittel nutzt und mit einem durch und durch stimmigen Ensemble und jeder Menge Überraschungen derart zu unterhalten weiß, dass es fast ein Jammer ist, dass es der Streifen wohl nur zu Weihnachten ins Fernsehprogramm schafft.“ (Antje Wessels, Quotenmeter.de)