Wenn es am schönsten ist


  • © MARION VON DER MEHDEN

ZDF Fernsehfilm der Woche nach dem gleichnamigen Roman „Wenn es am schönsten ist“ von Astrid Ruppert

Autor: Astrid Ruppert
Regie:
Johannes Fabrick
Darsteller: Heino Ferch, Julia Koschitz, Max Hegemann, Birge Schade, Friedrich von Thun u.v.m.
Produktion: a.pictures für ZDF 2013

Peter (Heino Ferch) steht mitten im Leben, er hat viel erreicht. Und dennoch: da ist eine Lücke, um die sein Leben in immer gleichen Bahnen kreist. Die ihn immer wieder schmerzlich daran erinnert, dass er trotz aller Absetzversuche immer noch im Dunstkreis des Vaters Georg (Friedrich von Thun) verharrt und selbst seine eigene Verantwortung als Vater nie wirklich angenommen hat.
Diese gefühlte Leere kann ihm auch seine Lebensgefährtin Hanna (Julia Koschitz) nicht füllen. Mittlerweile ist sein Sohn Lukas (Max Hegewald) ein junger Mann, hat viel Talent vom Vater geerbt. Aber so gut wie nichts von ihm gehabt.
Jetzt stehen sich beide bei einer Familienfeier gegenüber. Diesmal ist klar: an dieser entscheidenden Weggabelung wird Peter seinem Sohn nicht mehr ausweichen können, nicht dessen Fragen und Vorwürfen und vor allem nicht sich selbst. Es ist Zeit für eine schwierige Annäherung – Zeit, erwachsen zu werden.

„Da weiß man mal wieder, wofür man Gebühren zahlt. (…) Es sind die besten ersten drei Minuten, die es in diesem Jahr in einem deutschen Fernsehfilm zu sehen gab und mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt.“
Die Welt